Archiv | Februar, 2013

RPG-Revision dämmt wachstumsbedingten Bodenverbrauch nicht ein

27 Feb

Von Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv

Am 3. März stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) ab. Die Diskussionen sind in vollem Gange. Eine Studie der Credit Suisse kommt dabei zu den folgenden wesentlichen Erkenntnissen:

  • Das Raumplanungsgesetz kann auch in seiner revidierter Form den wachstumsbedingten Bodenverbrauch nicht alleine eindämmen
  • Die im Rahmen des revidierten RPG geplanten Massnahmen erscheinen theoretisch und ökonomisch plausibel, doch dürften sie in der praktischen Umsetzung auf erhebliche Widerstände stossen, die schon heute der effizienten Raumplanung im Wege stehen.

(Quelle: Credit Suisse Research News, 22. Februar 2013)

https://marketdataresearch.credit-suisse.com/cs/mdr/p/d/qrr/oneCMScontent/doc/pdf/Research_News_Revision_RPG_DE_final.pdf

Die Raumplanung geht uns alle an!

26 Feb

Von Bernhard Salzmann, Leiter Kommunikation und Redaktion Schweizerischer Gewerbeverband sgv

Am 3. März 2013 stimmen die Bürgerinnen und Bürger in der Schweiz über die Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) ab. Die Abstimmung zur RPG-Revision kommt dank dem erfolgreichen Referendum eines überparteilichen Komitees unter der Führung des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv zustande. Die RPG-Revision ist ein missratener Gegenvorschlag des Parlaments auf die Landschaftsinitiative und bringt höhere Mieten, Kosten in Milliardenhöhe sowie neue Abgaben mit sich. Die einschneidenste Auswirkung der Revision des Raumplanungsgesetzes wird die Mieterinnen und Mieter treffen, die künftig stärker zur Kasse gebeten werden. Die steigenden Mietkosten und zahlreiche weitere negative Auswirkungen sind schlichtweg ein zu hoher Preis für die missratene RPG-Revision.

Das Nein-Komitee ruft deshalb alle Stimmberechtigten auf, am 3. März an die Urne zu gehen und die missratene Revision des Raumplanungsgesetzes abzulehnen.

Unbezahlbare Mieten, höhere Steuern und Abgaben und ein Raumplanungsdiktat aus Bern? - Am 3. März: NEIN zur Revision des Raumplanungsgesetzes!

L’aménagement du territoire nous concerne tous

25 Feb

Bernhard Salzmann, Chef communication et rédaction de l’Union suisse des arts et métiers usam

Le 3 mars prochain, le peuple suisse s’exprimera sur la révision de la loi sur l’aménagement du territoire LAT. La votation fédérale fait suite à la demande de référendum déposée avec succès par un comité interpartis emmené par l’Union suisse des arts et métiers usam. Adoptée par le Parlement à titre de contre-projet indirect à l’initiative pour le paysage, cette révision ratée entraînera une hausse des loyers, des milliards de francs de coûts supplémentaires et l’introduction de nouvelles taxes. Elle frappera durement les locataires, dont les loyers vont exploser. Le prix de cette révision, à savoir la hausse des loyers et les multiples effets négatifs du projet, est tout simplement trop élevé.

Le comité interpartis appelle donc toutes les citoyennes et tous les citoyens à se rendre aux urnes et à voter NON à cette révision ratée.

Une explosion des loyers, une hausse des impôts et taxes et und diktat de Berne? Le 3 mars: Non à cette révision ratée de la LAT!

Expertise der BDO zeigt auf: Mehrwertabgabe führt mittel- bis langfristig zu höheren Mieten

7 Feb

Von Bernhard Salzmann, Leiter Kommunikation und Redaktion Schweizerischer Gewerbeverband sgv

Die Mehrwertabgabe belastet in erster Linie Landverkäufer. Mittel- bis langfristig wird die Mehrwertabgabe zu höheren Bodenpreisen und deshalb auch zu höheren Mieten führen. Das ist die Haupterkenntnis einer Expertise der Treuhand- und Beratungsgesellschaft BDO AG in Aarau, die die Auswirkungen der Mehrwertabgabe im Detail untersucht hat. Zudem wirft die Mehrwertabgabe viele offene Fragen auf, die ungeklärt bleiben und damit mit grösster Wahrscheinlichkeit zu einer Lawine von Rechtsstreitigkeiten führen werden.

Die Mehrwertabgabe ist eine zentraler Teil der Revision des Raumplanungsgesetzes, über welche die Schweizer Stimmberechtigten am 3. März 2013 abstimmen werden. Die Expertise bestätigt damit die Argumentation des Gegen-Komitees, das vor steigenden Mieten wegen der RPG Revision warnt.

Ein breit abgestütztes überparteiliches Komitee sagt deshalb klar Nein zur RPG-Revision, die höhere Mieten, neue Steuern und Abgaben und eine Entmündigung der Kantone und Gemeinden in der Raumplanung mit sich bringt!

Die Expertise der BDO AG finden Sie unter dem folgenden Link:
http://www.bdo.ch/fileadmin/user_upload/download/PDF_Dokumente/publikationen/BDO_Newsletter/Newsletter_Feb_2013/18_Mehrwertabgabe.pdf

Webseite BDO AG: www.bdo.ch

Website Komitee gegen die missratene RPG Revision
www.rpg-revision-nein.ch

%d Bloggern gefällt das: