Was werden Sie sagen, Herr Lampart?

19 Mrz

Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv

Ich gehe davon aus, Herr Lampart, dass Sie als Chefökonom der Gewerkschaft Unia wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen und einordnen können. Umso empörender und unverständlich ist es für mich, dass Sie seit Wochen für die schädliche Mindestlohn-Initiative Propaganda machen, die schlussendlich  insbesondere die Jungen, Berufseinsteiger, Frauen und die Schwachen in unserer Gesellschaft treffen wird. Das sind Ihre Leute, Herr Lampart, die Sie mit der Mindestlohn-Initiative in die Falle locken. Statt sich für Arbeitsplätze und damit gegen Armut und Ausgrenzung einzusetzen, schmieren Sie den Leuten Honig um den Mund und arbeiten einzig für die Profilierung Ihrer Organisation. Das hilft diesen Leuten, die das Ganze dann ausbaden dürfen, in keiner Weise.

Oder was werden Sie der jungen Frau nach Annahme der Initiative erklären, die aufgrund eines Schicksalsschlages längere Zeit nicht mehr arbeiten konnte und nun wieder Anschluss ans Gesellschafts- und Berufsleben sucht. Für sie schnellt die Schwelle für den Wiedereinstieg in unerreichbare Höhe. Dies weil ihr kein Arbeitgeber für ihre Leistung einen Lohn von 22 Franken pro Stunde geben kann, den Sie in die Verfassung schreiben lassen wollen.

Starres Lohndiktat, das Schwächere aus dem Arbeitsmarkt verdrängt, Teilzeitstellen vernichtet und nicht zwischen Regionen, Branchen und Qualifikationen unterscheidet? Darum am 18. Mai: Nein zum schädlichen Mindestlohn!

Starres Lohndiktat, das Schwächere aus dem Arbeitsmarkt verdrängt, Teilzeitstellen vernichtet und nicht zwischen Regionen, Branchen und Qualifikationen unterscheidet? Darum am 18. Mai: Nein zum schädlichen Mindestlohn!

Oder was sagen Sie zum Serviceangestellten, der wegen der Mindestlohn-Initiative künftig statt 3800 Franken auf dem Konto keine Arbeit und kein Einkommen mehr hat? Er landet auf dem Arbeitsamt, weil sein Betrieb die aufdiktierten Zusatzkosten nicht mehr tragen kann. Er wird viel Zeit haben, in der Verfassung nachzulesen, dass Sie ihm einen staatlichen Mindestlohn von 4000 Franken eingebrockt haben, der ihn nun aus dem Arbeitsmarkt drängt.

Und was sagen Sie der Mutter von drei Kindern, die nach 10 Jahren Familienpause wieder im Berufsleben Fuss fassen will? Sie wird keine Chance mehr erhalten, ihr vorhandenes aber veraltetes Wissen in der Wirtschaft wieder aufzufrischen und sich neu zu bewähren.

Es werden Ihnen auch die Erklärungen fehlen, um dem jungen Familienvater zu antworten, den Sie als jugendlichen Berufseinsteiger mit 4000 Franken Grundlohn in die Armutsfalle gelockt haben. Statt in eine Berufslehre zu investieren, hat er sich von den falschen Anreizen verführen lassen und sitzt dann als erster auf der Strasse, sobald die Wirtschaft wegen schädlichen Initiativen wie der Mindestlohn-Initiative nicht mehr so rund läuft.

Ich frage Sie, Herr Lampart: Was werden Sie diesen Leuten sagen, sollte die schädliche Mindestlohn-Initiative angenommen werden?

Informative Inhalte und überzeugende Argumente gegen den schädlichen Mindestlohn neu auch online unter www.mindestlohn-nein.ch

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