Pauschalbesteuerung: Neid und Missgunst diktieren die Abstimmung!

4 Nov

Yvette Estermann, Nationalrätin SVP Luzern

Wir stimmen nächstens über die Volksinitiative: „Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre“ ab, also über die Abschaffung der Pauschalbesteuerung. Meine Gedanken dazu:

  • Die Pauschalbesteuerten gehen bei uns keinem Erwerb nach, nehmen also niemandem einen Job weg.
  • Sie wohnen meistens in ihren eigenen vier Wänden und blockieren demzufolge  auch nicht die knappe Zahl der Mietwohnungen.
  • Sie haben ein erfreuliches Konsumverhalten und das stärkt die Wirtschaft.
  • Sie schaffen oft neue Arbeitsplätze.
  • Sie engagieren sich und unterstützen spendenfreudig diejenigen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
  • Sie könnten überall auf der Welt ihren Wohnsitz nehmen und sie sind überall willkommen.
  • Trotzdem wählten sie unser Land aus, um hier zu wohnen und ihre Steuern zu zahlen.
  • Und sie zahlen überdurchschnittlich viel Steuern,- viel mehr als ein „Normalbürger“. Nämlich rund zehnmal mehr! 5600 Ausländer werden z. Z. bei uns pauschalbesteuert. Sie zahlten 2012 rund 700 Millionen Franken Steuern! In meinem Wohnkanton Luzern leben nach Angaben des Regierungsrates 120 pauschal besteuerte Personen, die rund 14 Millionen Franken Steuern zahlen. Wenn Sie wegziehen, müssen wir alle gemeinsam die fehlenden Steuer- Einnahmen berappen. Wollen wir das? Ich sage NEIN!

Ja, es gibt sie leider noch, die ewig gestrigen, unzufriedenen, neidischen und  „antiwirtschaftlichen“ Kräfte in der Schweiz. Sie mögen keine wirtschaftlichen Spitzenleistungen und sie möchten am liebsten den Wohlstand verbieten. Wohlstand und Besitz sind für sie etwas Verwerfliches und Unsoziales, nach dem Motto: Eigentum ist Diebstahl! Der ideologisch gesteuerte Neid dieser Personen zielt auf die Erfolgreichen. Sie wollen das Geld umverteilen, damit alle gleich wenig haben …

22'000 Arbeitsplätze fahrlässig gefährden, 1 Mrd. Steuereinnahmen ohne Not aufs Spiel setzen und die Kantone emtmündigen? Nein zur gefährlichen Pauschalbesteuerungs-Initiative!

22’000 Arbeitsplätze fahrlässig gefährden, 1 Mrd. Steuereinnahmen ohne Not aufs Spiel setzen und die Kantone emtmündigen? Nein zur gefährlichen Pauschalbesteuerungs-Initiative!

Diesen Menschen möchte ich zurufen: „Wachen Sie auf, denn das was Sie sich vorstellen funktioniert nicht!“ Ich habe die Ideen und Auswüchse des Sozialismus und Kommunismus am eigenen Leib erfahren. Sie führen nirgendwo hin – höchstens in den Abgrund!

Vergessen Sie deshalb Neid und Missgunst! Tauschen sie diese gegen Dankbarkeit und Freude ein. Das ist wahre Gerechtigkeit, das ist wahre Menschenliebe und das ist soziales Denken! Denn die reichen Ausländer sind kein Unkraut, das man herausreissen muss, sondern sie sind ein finanzieller Segen für unser Land. Wir alle profitieren von ihnen durch die Pauschalbesteuerung. Deshalb NEIN zur Initiative der „Alternativen Linken“ aus Zürich!

Weiterführende Informationen:
www.hoehere-steuern-nein.ch

3 Antworten to “Pauschalbesteuerung: Neid und Missgunst diktieren die Abstimmung!”

  1. heinz fritschi 10. November 2014 um 16:30 #

    Die Pauschalbesteuerten gehen bei uns keinem Erwerb nach, nehmen also niemandem einen Job weg.
    ->Darum geht es überhaupt nicht.
    Sie wohnen meistens in ihren eigenen vier Wänden und blockieren demzufolge auch nicht die knappe Zahl der Mietwohnungen.
    ->Aber fressen rieisige Landflachen.
    Lüge: Sie schaffen oft neue Arbeitsplätze.
    -> Wer nicht erwerbstätig ist, kann keine Arbeitsplätze schaffen. Wie denn?
    Der Rest sind dumme Verdrehungen von Fakten.

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  2. Steinegger a 5. November 2014 um 06:37 #

    Im Gegensatz zur Abschaffung der Pauschalsteuer in ZH und BL, wo nur die Besteuerung nach dem Aufwand (=Pauschalsteuer im klassischen Sinne) geht diese Initiative viel weiter. Der Taxt lautet:“Steuerprivilegien für natürliche Personen sind unzulässig. Die Besteuerung nach dem Aufwand wird untersagt.“ Da man unter „Steuerprivilegien“ auch die Steuerabzüge wie Kinderabzüge, Pendlerabzüge, Abzüge für 2./3. Säule AHV etc. versteht, werden alle die bis anhin diese Abzüge machten, diese nicht mehr geltend machen können.

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    • heinz fritschi 10. November 2014 um 16:25 #

      @ Steinegger: Kinderabzüge sind keine Privilegien für Reiche. Abzüge für 2./3. Säule AHV etc. gehören auch abgeschafft, davon profitieren nur Reiche. Pendlerabzüge sind sinnlos, fördern nur Umeltverschmutzung.
      Die „Argumente“ von Estermann sind alles Lügen oder nichtssagende Flunkereien.

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