Keine Reform auf dem Rücken der KMU

27 Mai

Alexa Krattinger, Ressortleiterin Finanz- und Steuerpolitik sgv

Die Vorberatende Kommission des Nationalrats will im Rahmen der Unternehmenssteuerreform III nicht auf eine Anpassung der Teilbesteuerung der Dividenden zurückkommen. Der Schweizerische Gewerbeverband sgv begrüsst diesen Entscheid. Ein solches Manöver ginge direkt zu Lasten der KMU. Für den sgv wäre dies ein Grund, die Unterstützung eines Referendums in Erwägung zu ziehen.

Die vorberatende Kommission des Nationalrats (WAK-N) hat den faulen Kompromissvorschlag der Schwesterkommission aus dem Ständerat abgelehnt. «Parlamentsdienste 3003 Bern»

Die vorberatende Kommission des Nationalrats (WAK-N) hat den faulen Kompromissvorschlag der Schwesterkommission aus dem Ständerat abgelehnt. «Parlamentsdienste 3003 Bern»

Die Unternehmenssteuerreform III soll vor allem die steuerlichen Vorteile der grossen Akteure sicherstellen. Es ist deshalb nicht einzusehen, dass ausgerechnet die KMU durch die neuerliche Besteuerung der Dividenden dafür aufkommen sollen. Das hat die vorberatende Kommission des Nationalrats (WAK-N) erkannt und einen faulen Kompromissvorschlag der Schwesterkommission aus dem Ständerat abgelehnt.

In der Sommersession entscheidet das Plenum darüber. Es müssen Lösungen gefunden werden, um die Differenzen zwischen den beiden Kammern zu bereinigen, ohne die KMU anzugreifen. Eine Anpassung bei der Teilbesteuerung von Dividenden wird der sgv nicht akzeptieren.

 

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www.gewerbezeitung.ch

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