Steuerreform: Grosse Firmen, KMU, Gemeinden und Gesellschaft sind eins

13 Dez

Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands sgv, Nationalrat FDP ZH

Es geht bei dieser Steuerreform um viel mehr als um Steuern. Es geht um nichts weniger als um die Zukunft unseres Landes. Wer in den Gemeinden und Städten aktiv ist und die Gesellschaft als engagierter Gemeinde­politiker, als Stadtpräsidentin oder über vielerorts noch in Miliz organisierte Organisationen wie Feuerwehr, Vereine oder Arbeit bei den Jugend­orga­nisationen kennt, weiss: die Wirtschaft und die Gesellschaft sind eins. Gemeinsam sind sie die tragenden Stützen unserer Gesellschaft. Der KMU-Unternehmer stellt sich für Aufgaben in der Gemeinde zur Verfügung. Seine Firma ist abhängig von den Aufträgen des Grossunternehmens aus dem Nachbarort. Die Mitarbeitenden beider Firmen stellen die Hälfte der Startelf der ersten Mannschaft des lokalen Fussballvereins. Und die Juniorenmannschaft sowie der Mädchenturnverein haben ein Dress, das von diesen Firmen gestiftet wurde.

Die Steuereinnahmen des Bundes aus Gewinnen von Unternehmen haben sich seit 1990 vervierfacht und belaufen sich auf rund 10 Milliarden Franken jährlich. Mangels echter Argumente versucht das Referendumskomitee die Debatte zu ideologisieren und grosse Firmen, KMU, die Gemeinden und die Gesellschaft gegeneinander auszuspielen.

Die Steuereinnahmen des Bundes aus Gewinnen von Unternehmen haben sich seit 1990 vervierfacht und belaufen sich auf rund 10 Milliarden Franken jährlich. Mangels echter Argumente versucht das Referendumskomitee die Debatte zu ideologisieren und grosse Firmen, KMU, die Gemeinden und die Gesellschaft gegeneinander auszuspielen.

Was wir auf lokaler und regionaler Ebene in der Realität ganz natürlich leben, dürfen wir nicht auf nationaler Ebene theoretisch in einer ideolo­gisierten Debatte auseinan­der­dividieren und gegeneinander ausspielen. Grosse Firmen, KMU, die Gemeinden und die Gesellschaft. Sie sind eins. Der Wohlstand, die Vollbeschäftigung, der Fortschritt und die Innovations­kraft unseres Landes. Das alles schaffen wir nur gemeinsam. Die auf lokaler Ebene selbstverständlich funktionierende Einheit macht auch unser ganzes Land stark. Das müssen wir vor uns Augen halten, wenn wir über diese Steuerreform sprechen.

Über eine Steuerreform, die unausweichlich wird, weil wir unser heutiges System aufgrund internationalen Drucks zwingend anpassen müssen. Mit der Unternehmenssteuerreform nehmen wir das Heft selber in die Hand und setzen die Rahmenbedingungen so, dass wir wettbewerbs­fähig bleiben. So wettbewerbsfähig, dass wir über 150’000 Arbeitsplätze in grossen Unternehmen bei uns behalten können. Jeder dieser Arbeitsplätze bedeutet für die Gemeinden ein wichtiger Steuerzahler.

Was wir auf lokaler und regionaler Ebene in der Realität ganz natürlich leben, dürfen wir nicht auf nationaler Ebene theoretisch in einer ideologisierten Debatte auseinanderdividieren und gegeneinander ausspielen. Grosse Firmen, KMU, die Gemeinden und die Gesellschaft. Sie sind eins.

So wettbewerbsfähig, dass wir über 5 Milliarden Steuereinnahmen auch weiterhin von den grossen Unternehmen einholen können. Denn auf diese Beiträge sind die Gemeinden aber auch die KMU und der Mittelstand zwingend angewiesen. Sie können Ausfälle in dieser Grössenordnung nicht kompensieren.

So wettbewerbsfähig, dass die KMU weiterhin für die grossen Unternehmen Aufträge ausführen und so Arbeitsplätze anbieten können. Denn verlieren wir die grossen Firmen, gehen auch bei den KMU tausende Stellen verloren und mit ihnen die Mitarbeitenden und Steuerzahler vor Ort.

Die 1. Mannschaft des lokalen Fussballvereins wird sicher keine Siege mehr einfahren, wenn die Hälfte der Leistungsträger wegziehen muss. Die Feuerwehr und die Gemeinden können ihre Funktionen nicht mehr wie gewünscht erfüllen, wenn sie die besten Leute und die finanziellen Mittel mangels Zukunftsperspektiven verlieren. Und die Gesellschaft hat nichts gewonnen, wenn wir uns nicht für die Zukunft rüsten und aufstellen.

Ein Ja zur Steuerreform ist ein Ja zu unserer Zukunft, ein Ja zum Wohlstand, ein JA zur Schweiz.

LINK
www.steuerreform-ja.ch

Eine Antwort to “Steuerreform: Grosse Firmen, KMU, Gemeinden und Gesellschaft sind eins”

  1. Hansruedi Arn 13. Dezember 2016 um 17:59 #

    Ja Herr Bigler, Sie sind mir als FDP Nationalrat so suspekt wie Ihre Parteikollegen Müller und Fluri. Wechseln Sie vorerst mal die Partei, dann kann ich Ihnen als Unternehmer wohl eher trauen. Als Bürgerlicher Wähler, werde ich der FDP nie mehr in irgend einer Form stimmen noch Ihre Exponenten wählen. Meine zwei Söhne ja die Mitglieder der ganzen Grossfamilie Arn wird in der Örtlichen FDP nie mehr eine Charge übernehmnen. Geschweige denn die von der FDP aus angenommenen Ämter weiter besetzen. MFG H. Arn

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