USR III – Die schlaue Schweizer Antwort an die EU-Neider

4 Feb

Adrian Amstutz, Nationalrat SVP BE und SVP-Fraktionschef

Die Schweiz ist erfolgreich. Unsere Bürgerinnen und Bürger haben eine Arbeit. Die Arbeitslosigkeit ist im internationalen Vergleich rekordverdächtig tief. Auch die Jugendlichen finden Ausbildungsplätze und einen Job. Die Steuerbelastung konnten wir bisher im Vergleich mit dem Ausland weniger hoch halten. Das insbesondere auch deshalb, weil wir grosse internationale Unternehmen anziehen konnten, die bei uns hunderttausende Stellen anbieten und Steuern bezahlen. Über 5 Milliarden Franken liefern sie jährlich wiederkehrend ab.

Natürlich ruft dies Neider auf den Plan. Die aufgeblähte EU mit ihrem teuren Verwaltungsapparat und die OECD schielen nicht ohne Missgunst auf den Erfolg der Schweizerinnen und Schweizer. Sie möchten die Steuereinnahmen der in der Schweiz angesiedelten Firmen lieber selber einkassieren.

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Und was tun die EU-Kommissare und Funktionäre in dieser Situation? Anstatt ihre Hausaufgaben zu erledigen und sich zu verbessern, versuchen sie die Schweiz schlechter zu machen. Sie setzen die Schweiz unter Druck. Das Ziel: Die Schweiz soll an Attraktivität verlieren und quasi gleich schlecht werden wie sie. Ja, die EU will uns die Steuereinnahmen wegnehmen und sie in den eigenen Sack stecken. Wie sie dabei vorgeht, ist eigentlich skandalös. Es wird mit schwarzen Listen und Sanktionen gegen die Schweiz gedroht, wenn wir die Steuerbedingungen für die internationalen Unternehmen nicht so verschlechtern, dass die EU konkurrenzfähig wird und abkassieren kann.

Doch wir lassen uns nicht erpressen. Wir schlagen die EU und die OECD mit ihren eigenen Waffen. Wie: Indem wir mit der Unternehmenssteuerreform III neue Standards setzen, an denen sie sich die Zähne ausbeissen werden. Schweizer KMU zahlen künftig weniger Steuern, die grossen ausländischen Unternehmen dagegen etwas mehr. Alle – das heisst Schweizer und internationale Unternehmungen – werden im Gegensatz zu heute neu nach denselben Regeln besteuert. Damit sind wir nicht mehr angreifbar. Insgesamt können die Kantone die Unternehmen auf einem Niveau besteuern, das uns in der Schweiz wichtige Einnahmen auch in Zukunft sichert und gegen das die EU-Kommissare vergebens anrennen werden.

Die Unternehmenssteuerreform III ist die schlaue und durchdachte Antwort der souveränen Schweiz an die EU-Neider. Zur Sicherung von Schweizer Arbeitsplätzen und wichtigen Steuereinnahmen. Deshalb müssen wir am 12. Februar 2017 unbedingt JA sagen zur Unternehmenssteuerreform III.

Eine Antwort to “USR III – Die schlaue Schweizer Antwort an die EU-Neider”

  1. urs.moser@pop.agri.ch 8. Februar 2017 um 21:01 #

    Das letzte, verzweifelte Aufbäumen im Berner Oberland …
    Das Volk wird den Weg weisen!

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