Junge müssen die Zeche für den verantwortungslosen Sozialausbau bezahlen

14 Aug

Basil Hofstetter, Jungfreisinnige Schweiz

Die AHV-Reform ist eine Scheinreform, die die Probleme unserer Altersvorsorge nicht löst, sondern vielmehr eine Reihe neuer Probleme schafft. Mit dem von einer hauchdünnen Mitte-Links-Mehrheit beschlos­senen AHV-Ausbau (Rentenzuschlag von 70 Franken und Erhöhung des Ehepaarplafonds) werden neue Milliardenlöcher geschaffen. Die Ausbau­massnahmen werden bis 2045 jährliche Mehrkosten von 3,2 Milliarden Franken auslösen. Die Mehreinnahmen aus den zusätzlichen 0,3 Lohnprozenten reichen bloss bis 2030 aus, um die beschlossenen Mehrausgaben zu finanzieren.

Auch die durch die Demographie bedingten Finanzlöcher werden nur halbbatzig gestopft. Die zusätzlichen Mehrwertsteuerprozente reichen gerade mal aus, um die Umlagedefizite bis 2026 zum Verschwinden zu bringen. Bereits 2027 wird die AHV wieder einen Umlageverlust von über einer Milliarde Franken verzeichnen. Die eigentliche Sanierung der AHV wird auf später verschoben. Gleichzeitig verschärft man mit dem AHV-Ausbau die künftigen Finanzierungslücken markant. Den Jungen überlässt man ungedeckte Checks in Milliardenhöhe. Die AHV-Reform ist keine brauchbare Lösung, sondern ein Pfuschwerk auf dem Buckel von uns Jungen.

LINK
www.generationenallianz.ch

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