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Ja zur AHV-Steuervorlage – Ja zu gleich langen Spiessen für die KMU

1 Mai

Hans-Ulrich Bigler, Nationalrat FDP/ZH

Die AHV-­Steuervorlage schafft die nicht mehr akzeptierte Sonder­be­steuerung ab und sieht dabei Begleitmassnahmen vor, die den Wirtschafts­standort Schweiz für internationale Unternehmen attraktiv macht. Für den Schweizer Wirtschaftsstandort und insbesondere die KMU bietet die AHV­-Steuervorlage ein grosses Plus.

Seit der Finanzkrise 2008 hat sich die Unternehmensbesteuerung international stark verändert. Zu den international nicht mehr akzeptierten Steuerpraktiken zählt die kantonale Sonderbesteuerung, von der bisher international tätige Statusgesellschaften profitieren. Ihr Gewinnsteuersatz ist im Vergleich zu anderen Unternehmen niedrigerer. Die AHV-Steuervorlage ermöglicht die Abschaffung dieser Sonderbesteuerung.

Hans-Ulrich Biger, Nationalrat FDPZH, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv
Der Zürcher FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler sagt zur AHV-Steuervorlage STAF: «Die Vorlage stärkt den Wirtschaftsstandort und sichert Steuereinnahmen. Zudem schafft STAF Rechtssicherheit für alle Unternehmen und setzt damit zurückgehaltene Investitionen frei. Darum sage ich am 19. Mai überzeugt Ja zur AHV-Steuervorlage.»

Diese Ausnahmeregelungen ganz ohne Begleitmassnahmen abzuschaffen, ist jedoch keine Option, weil das zu einem extremen Anstieg der Steuerlast führen würde. Die Folgen wären Abwanderung von wichtigen Steuerzahlern, weniger Aufträge für KMU und Verluste von Arbeitsplätzen – eine Ablehnung der AHV­-Steuervorlage schadet dem gesamten Wirtschafts­standort Schweiz massiv.

Ein Nein hätte erhebliche Auswirkungen

Ich höre oft die Aussage, «der Exodus wichtiger Beitragszahler in die Kassen der direkten Bundessteuer hätte keine erheblichen Auswirkungen auf das Schweizer Wirtschaftsgefüge». Das ist falsch.

«Erst wenn die momentane Unsicherheit beseitigt ist, werden die Firmen wieder in der Schweiz investieren.»

Heute machen die von diesen Unternehmen bezahlten Steuern fast 50 Prozent der Einnahmen aus der Gewinnbesteuerung aus. Das entspricht über 5 Milliarden Franken. Zusätzlich entrichten Statusgesellschaften weitere Milliarden in Form von Abgaben wie zum Beispiel der Mehrwert- und Liegenschaftssteuer, der Sozialversicherungsbeiträge von Arbeitgebern und Einkommenssteuern der Arbeitnehmenden. Es ist also entscheidend, diese grossen Steuerzahler in der Schweiz zu halten. Nur so können wir der gesamten Bevölkerung ein gutes Niveau von staatlichen Leistungen garantieren. Die Schweiz benötigt eine Steuerreform, welche trotz Abschaffung der Steuerprivilegien attraktiv für die internationalen Unternehmen bleibt.

Sagen Sie Ja zu einem starken Standort

Die Standortattraktivität mittels AHV­-Steuervorlage zu erhalten, ist sehr wichtig und dringend. Erst wenn die momentane Unsicherheit beseitigt ist, werden die Firmen wieder in der Schweiz investieren, Arbeitsplätze schaffen und sich damit massgeblich an der Finanzierung unseres Staats beteiligen. Deshalb sagt die FDP klar Ja zur AHV-­Steuervorlage und damit Ja zu einer Schweiz mit Zukunft.

LINK

https://kmu-staerken.ch

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