SwissSkills – Imageplattform zu Gunsten der Dualen Berufsbildung

8 Feb

Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv, Nationalrat FDP ZH

Es muss immer wieder unterstrichen werden: Die Berufsbildung ist der Königsweg in der Ausbildung unserer angehenden Fachkräfte. Rund zwei Drittel aller Schulabgänger entscheiden sich, eine Berufslehre zu absolvieren. Über 70% von ihnen werden innerhalb der Schweizer KMU ausgebildet. Dank der Durchlässigkeit unseres Bildungssystems stehen diesen angehenden Berufsleuten sämtliche Karrierewege offen. Von Beginn an ihrer Ausbildung stehen diese jungen Leute mitten in der Arbeitswelt. Dieses Kriterium ist für den Erfolg der Dualen Berufsbildung absolut zentral: unsere Lernenden werden arbeitsmarktfähig ausgebildet. Das ist der Grund für die europaweit tiefe Jugendarbeitslosigkeit.

Damit dieses Modell auch in den kommenden Jahren erfolgreich bleibt, muss die Kompetenz zur (Weiter)Entwicklung der Lehrberufe bei den Organisationen der Arbeitswelt (OdA) sein und bleiben. Sie bieten nämlich dank ihrer Praxisnähe die Garantie, dass bottom-up die Anforderungen der Arbeitswelt in den Lehrberufen abgebildet sind. Der Gesetzgeber hat dies erkannt und im Berufsbildungsgesetz mit «Verbundpartnerschaft» umschrieben, d.h. dem gleichwertigen Zusammenspiel von OdA, Bund und Kantone. Der Schweizerischen Gewerbeverband sgv steht dabei explizit als Interessenvertreter der OdA. Dort wird nämlich die Basis für den Erfolg in der Berufsbildung gelegt, weder in der Verwaltung noch in den Schulen noch sonst wo.

Wenn heute über eine neue Form von Public Private Partnership (PPP) informiert wird, so ist es für den sgv imperativ, dass sich dieses Konstrukt strikte an die vorgängig genannten Überlegungen hält bzw. sich diesen unterordnet.

Die Berufsbildung ist der Königsweg in der Ausbildung unserer angehenden Fachkräfte. Rund zwei Drittel aller Schulabgänger entscheiden sich, eine Berufslehre zu absolvieren. Über 70% von ihnen werden in Schweizer KMU ausgebildet. Dank der Durchlässigkeit unseres Bildungssystems stehen diesen angehenden Berufsleuten sämtliche Karrierewege offen.

Die Berufsbildung ist der Königsweg in der Ausbildung unserer angehenden Fachkräfte. Rund zwei Drittel aller Schulabgänger entscheiden sich, eine Berufslehre zu absolvieren. Über 70% von ihnen werden in Schweizer KMU ausgebildet. Dank der Durchlässigkeit unseres Bildungssystems stehen diesen angehenden Berufsleuten sämtliche Karrierewege offen.

Die Idee nationaler Berufsmeisterschaften hat der sgv bereits in den 1990er Jahren eingebracht und mit verschiedenen Branchen erfolgreich umgesetzt. Und wiederum der sgv war Ideengeber der ersten Stunde, gesamt­schwei­zerisch branchenübergreifende Berufsmeisterschaften zentral durch­zu­führen.  Der sgv begrüsst es deshalb ausdrücklich, dass nach der ersten Durchführung in Bern 2014 mit SwissSkills eine nationale Berufs­meisterschaft 2018 eine Fortsetzung findet. Mit dieser starken Plattform können wir die Duale Berufsbildung nachhaltig stärken und weiterhin bekannt machen. Es muss uns gelingen, dass noch mehr junge Leute und vor allem auch deren Meinungsbeeinflusser (Eltern, Verwandte, peers, etc.) auf die Vorteile und Möglichkeiten der Dualen Berufsbildung aufmerksam werden und sich für diesen Königsweg entscheiden.

Wenn wir nun die Chance haben, mit zwei namhaften Sponsoren im Rahmen von Berufswettbewerben zusammenzuarbeiten, so gehen wir davon aus, dass diese die geschilderten Rahmenbedingungen respektieren. Trotz Sponsoring und grundsätzlich zu begrüssendem PPP darf es zu keiner Kommerzialisierung der Berufsbildung kommen. Ebenso wenig darf die Balance der Verbundpartnerschaft gestört werden.

Damit SwissSkills ein Erfolg wird, darf diese nationale Plattform die Bodenhaftung – die Verbindung mit der KMU-Wirtschaft und der Berufs­bildung in den Betrieben an der Basis – nicht verlieren. SwissSkills muss eine von den Verbundpartnern getragene Plattform sein und bleiben. Insbesondere ist in der Stiftung das Bewusstsein zu schärfen, dass sie ausschliesslich Dienstleistungscharakter haben muss. Sie darf keinesfalls zu einer kommerziellen Show einzelner Sponsoren werden. Der Dienst an der Berufsbildung muss im Vordergrund stehen, nicht die Sponsoren und deren Geschäftsinteressen. Denn nur so gewinnt die Berufsbildung als Ganzes in der Öffentlichkeit und vor allem bei den Eltern an Bedeutung und weiterem Image. Und nur so werden insbesondere die SwissSkills als  Karriereschmiede für zielstrebige junge Berufsleute noch breiter bekannt.

Steuerreform stärkt KMU

8 Feb

Daniela Schneeberger, Nationalrätin FDP BL, Präsidentin TREUHAND|SUISSE

Die Unternehmenssteuerreform (USR III) sichert 5 Milliarden Franken Steuereinnahmen und über 150’000 Jobs. Mehr noch: Sie stärkt die Schweizer KMU und belohnt Innovation. Sie wirkt für KMU in jedem Fall positiv.

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Mit der USR III sinken die Gewinnsteuern für KMU in vielen Kantonen. Was aber nicht so bekannt ist: Die Kantone erhalten zudem viele neue Gestaltungsmöglichkeiten, um steuerlich national und international wettbewerbsfähig zu bleiben.

Viele linke Politiker, die via Steuerreform einen Kampf gegen die Entlastung der KMU führen, behaupten diese Instrumente seien zu kompliziert. Das trifft nicht zu. Die neuen Möglichkeiten der Kantone sind einfach zu erklären – und dienen vor allem den KMU.

  1. Der reduzierte Gewinnsteuersatz: Die Gewinnsteuern sinken.
  2. Die Patentbox: Gewinne, die von Patenten aber auch von Marken oder Computersofware stammen, werden weniger hoch besteuert. Davon profitieren auch KMU. Zum Beispiel: Die digitale Schweiz besteht vor allem aus kleinen Unternehmen. Und nicht selten fordern sie die Grossen mit innovativen Lösungen heraus. Es ist doch gut, wenn die Vorreiter der Digitalisierung für ihre Innovation steuerlich belohnt werden.
  3. Forschungs- und Entwicklungs-Input-Förderung: Hinter diesem langen Namen steht eine sehr gute Idee. Die meisten KMU betreiben Innovation nicht in Forschungsabteilungen. Sie machen es in ihrem Alltag. Diese Aufwendungen, die zu Innovation führen, sollen neu steuerlich abzugsfähig werden. Das können z.B. auch die Ausgaben für berufliche Weiterbildung sein.
  4. Zinsbereinigte Gewinnsteuer: Unternehmen mit mehr Eigen- als Fremdkapital sollen steuerlich belohnt werden. Denn wenn man mehr eigenes Geld hat als Schuld, ist dies ein Beitrag zur Stabilität – also eine kluge Sache.

Die Kantone erhalten also vier Gestaltungsmöglichkeiten. Alle vier sind vorteilhaft und letztlich auch einfach. Diese Möglichkeiten müssen nach dem Bundesgesetz dann von den kantonalen Parlamenten aufgenommen und umgesetzt werden. Die kantonale Autonomie wird also zusätzlich gestärkt, genauso wie der Wettbewerb zwischen den kantonalen Standorten.

Die USR III sichert 5 Milliarden Franken Steuersubstrat und über 150’000 Jobs. Sie entlastet KMU und senkt ihre Steuern. Sie gibt den Kantonen mehr Mittel, sich im nationalen und internationalen Wettbewerb zu positionieren. Deswegen braucht es ein deutliches JA zur USR III am 12 Februar.

Steuerreform sichert Arbeitsplätze – Aargauer Gewerbe sagt JA

7 Feb

Sylvia Flückiger, Nationalrätin SVP AG, Vizepräsidentin Aarg. Gewerbeverband

Auf dem Sorgenbarometer der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes steht zuoberst nach wie vor die Sorge um den Arbeitsplatz und damit auch um ein entsprechendes Einkommen. Um dies sichern zu können, benötigen die Unternehmen gute Rahmenbedingungen, faire Steuern und flexible funktionierende Märkte. Dies garantiert Arbeitsplätze und den Fortbestand der Sozialwerke. Und so werden auch die dringend benötigten Mittel für Investitionen in den Unternehmen erwirtschaftet.

Ein guter Arbeitsplatz ist also alleweil etwas wert. Er ist das Fundament für Existenz und Wohlstand. Die Kritik von Links, dass die Vorlage USRIII nur für privilegierte Unternehmen gelten soll, ist nicht stichhaltig. Gerade für die KMU ist die Steuerreform von grosser Wichtigkeit. Die USR III ersetzt gewisse Formen der Steuerprivilegien durch andere. Das mit dem wichtigen Unterschied, dass auch unsere Schweizer Firmen davon profitieren können. Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil unser Steuersystem internationaler besser akzeptiert wird. Das wird Steuerausfälle geben, die aber teilweise wieder durch den Bund ausgeglichen werden. Wird die USRIII abgelehnt, verliert der Wirtschaftsstandort Schweiz seine Attraktivität. Diese Auswirkungen werden wir alle zu spüren bekommen. Denn die anderen Länder schlafen nicht. Und Steuerausfälle – noch grössere – gibt es vor allem bei einem Nein.

Sylvia Flückiger-Bäni, SVP-Nationalrätin und Vizepräsidentin des Aargauischen Gewerbeverbandes, setzt sich unermüdlich für die Schweizer und Aargauer KMU ein. Zur Unternehmenssteuerreform III sagt sie: «Die Steuerreform sichert Arbeitsplätze und Steuereinnahmen und ist insbesondere für die KMU-Wirtschaft von grosser Bedeutung. Darum hat sich auch der Vorstand des Aarg. Gewerbeverbandes klar für die USR III ausgesprochen.»

Sylvia Flückiger-Bäni, SVP-Nationalrätin und Vizepräsidentin des Aargauischen Gewerbeverbandes, setzt sich unermüdlich für die Schweizer und Aargauer KMU ein. Zur Unternehmenssteuerreform III sagt sie: «Die Steuerreform sichert Arbeitsplätze und Steuereinnahmen und ist insbesondere für die KMU-Wirtschaft von grosser Bedeutung. Darum hat sich auch der Vorstand des Aarg. Gewerbeverbandes klar für die USR III ausgesprochen.»

Dieser Meinung ist auch der Vorstand des Aargauischen Gewerbe­verbandes. Er unterstützt die Steuerreform. Bei der kantonalen Umsetzung wird der Aargauische Gewerbeverband ganz genau hinschauen. Dies weil die Vorlage eine Möglichkeit für die Kantone bedeutet die zinsbereinigte Gewinnbesteuerung einzuführen, was bei einer entsprechenden kantonalen Umsetzung schlussendlich zu einer wirtschaftlichen Doppelbelastung der Unternehmen führen könnte. Das wollen wir nicht. Sollte die kantonale Umsetzung zu einer steuerlichen Mehrbelastung für das Gewerbe führen, wird der Aargauische Gewerbeverband das Referendum gegen die kantonale Gesetzesvorlage ergreifen.

Zuerst aber gilt es jedoch in unser aller Interesse, der USR III auf nationaler Ebene mit einem Ja zum Durchbruch zu verhelfen.

Aux urnes – OUI à la RIE III

6 Feb

Jean-François Rime, président Union suisse des arts et métiers usam, conseiller national UDC FR

Dernière ligne droite. Ce dimanche, nous nous prononcerons sur la troisième réforme de l’imposition des entreprises RIE III. Et là, aucun doute : un OUI fort est un OUI à l’avenir de notre pays. Mais les adversaires du projet ont attisé les peurs et engendré la confusion. Il est urgent de rappeler les faits !

Le contexte est en l’occurrence très clair : une large alliance – telle qu’il en existe rarement – dit OUI. Tous les partis bourgeois, le Conseil fédéral, le Parlement, les cantons, les communes et les organisations économiques disent OUI. Un OUI sans équivoque.

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Qui dit NON ? La gauche. Et pourquoi ? Parce que ça ne lui plaît pas de voir la charge des entreprises allégée. Comme ça ne lui convient pas non plus de voir la Suisse conserver sa position de leader face à la concurrence internationale. Pourquoi ? Le programme du Parti socialiste mise, comme chacun sait, sur le dépassement du capitalisme. Il y est écrit noir sur blanc : « Notre vision – Le socialisme démocratique ». La gauche ne veut pas de réforme fiscale, parce qu’elle veut des impôts beaucoup plus élevés. La gauche se désavoue elle-même.

Quels sont les éléments en faveur de la RIE III ?

Quels sont les éléments en faveur du projet dont nous parlons aujourd’hui ? Pourquoi dire OUI à la RIE III ? Les trois raisons principales sont les suivantes :

  1. dire OUI à la RIE III garantit 5 milliards de francs de substance fiscale et plus de 150 000 emplois ;
  2. dire OUI à la RIE III donne aux cantons divers instruments leur permettant de rester compétitifs, entre eux et sur le plan international – le fédéralisme est renforcé ;
  3. dire OUI à la RIE III place PME et grandes entreprises sur un pied d’égalité et allège la charge les PME.

OUI à l’allégement fiscal

Le troisième point donne à réfléchir : voilà enfin un projet qui veut alléger la charge des PME. Enfin veut-on faire un geste positif en faveur des 99% d’entreprises que représentent les PME en Suisse. Enfin va-t-on les reconnaître comme une force novatrice et d’avenir ; également sur le plan fiscal. Enfin deux tiers de tous les emplois bénéficieront d’impôts plus avantageux. Il est évident qu’il faut soutenir ce projet !

La RIE III est un projet d’allégement. Parce qu’il allège avant tout la charge des PME, ce projet contribue à façonner l’avenir de la Suisse. Parce qu’il allège la charge des PME, il garantit de la substance fiscale et des emplois. Et parce qu’il allège la charge des PME, je dis avec conviction, en tant que président de l’Union suisse des arts et métiers usam, OUI à la RIE III le 12 février prochain.

An die Urnen – JA zur USR III

6 Feb

Jean-François Rime, Präsident Schweizerischer Gewerbeverband sgv und Nationalrat SVP FR

Endspurt. Diesen Sonntag, am 12. Februar, stimmen wir über die Unter­nehmenssteuerreform III – USR III – ab. Es ist klar: Ein starkes JA ist ein JA zur Zukunft der Schweiz. Doch die Gegner der Vorlage haben Ängste geschürt und Verwirrung gestiftet. Ein Überblick tut Not.

Die Ausgangslage ist dabei sehr überschaubar: Eine breite Allianz – so breit wie es sie nur selten gibt – sagt JA. Alle bürgerlichen Parteien, der Bundes­rat, das Parlament, die Kantone, die Gemeinden und die Wirtschafts­verbände sagen JA. Eindeutig Ja.

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Wer sagt denn überhaupt nein? Die Linke. Warum tut sie das? Weil es ihr nicht gefällt, dass Unternehmen entlastet werden. Ihr passt es auch nicht, wenn die Schweiz im internationalen Wettbewerb ihre Spitzenposition bewährt. Warum nicht? Das SP Parteiprogramm setzt bekanntlich auf die Überwindung des Kapitalismus. Dort steht es klipp und klar: „Unsere Vision: der demokratische Sozialismus“. Die Linke will keine Steuerreform, weil sie viel höhere Steuern will. So weit so gut. Die Linke desavouiert sich selbst.

Was spricht für die USR III?

Was spricht aber für die Vorlage, um die es geht? Was spricht für die USR III? Die drei wichtigsten Gründe sind:

  1. Das JA zur USR III sichert 5 Milliarden Franken Steuersubstrat und über 150‘000 Jobs.
  2. Das JA zur USR III gibt den Kantonen verschiedene Instrumente, um wettbewerbsfähig zu bleiben – untereinander und international. Der Föderalismus wird gestärkt.
  3. Das JA zur USR III schafft gleich lange Spiesse zwischen KMU und Grossunternehmen und entlastet so die KMU.

JA zur Steuerentlastung

Der dritte Punkt gibt schon zu denken: Endlich liegt eine Vorlage auf dem Tisch, welche die KMU entlasten will. Endlich will man den 99 Prozent aller Unternehmen in der Schweiz etwas Gutes tun. Endlich sollen sie als innovative, zukunftsfähige Kraft anerkannt werden; auch steuerlich. Endlich profitieren zwei Drittel aller Arbeitsplätze von günstigeren Steuern. Es ist doch klar, dass man dafür sein muss.

Die USR III ist eine Entlastungsvorlage. Weil sie vor allem die KMU entlastet, baut sie den Weg in die Zukunft der Schweiz. Weil sie KMU entlastet, sichert sie Steuersubstrat und Arbeitsplätze. Und weil sie KMU entlastet, sage ich als Präsident des Schweizerischen Gewerbeverbands sgv überzeugt JA zur USR III.

USR III – Die schlaue Schweizer Antwort an die EU-Neider

4 Feb

Adrian Amstutz, Nationalrat SVP BE und SVP-Fraktionschef

Die Schweiz ist erfolgreich. Unsere Bürgerinnen und Bürger haben eine Arbeit. Die Arbeitslosigkeit ist im internationalen Vergleich rekordverdächtig tief. Auch die Jugendlichen finden Ausbildungsplätze und einen Job. Die Steuerbelastung konnten wir bisher im Vergleich mit dem Ausland weniger hoch halten. Das insbesondere auch deshalb, weil wir grosse internationale Unternehmen anziehen konnten, die bei uns hunderttausende Stellen anbieten und Steuern bezahlen. Über 5 Milliarden Franken liefern sie jährlich wiederkehrend ab.

Natürlich ruft dies Neider auf den Plan. Die aufgeblähte EU mit ihrem teuren Verwaltungsapparat und die OECD schielen nicht ohne Missgunst auf den Erfolg der Schweizerinnen und Schweizer. Sie möchten die Steuereinnahmen der in der Schweiz angesiedelten Firmen lieber selber einkassieren.

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Und was tun die EU-Kommissare und Funktionäre in dieser Situation? Anstatt ihre Hausaufgaben zu erledigen und sich zu verbessern, versuchen sie die Schweiz schlechter zu machen. Sie setzen die Schweiz unter Druck. Das Ziel: Die Schweiz soll an Attraktivität verlieren und quasi gleich schlecht werden wie sie. Ja, die EU will uns die Steuereinnahmen wegnehmen und sie in den eigenen Sack stecken. Wie sie dabei vorgeht, ist eigentlich skandalös. Es wird mit schwarzen Listen und Sanktionen gegen die Schweiz gedroht, wenn wir die Steuerbedingungen für die internationalen Unternehmen nicht so verschlechtern, dass die EU konkurrenzfähig wird und abkassieren kann.

Doch wir lassen uns nicht erpressen. Wir schlagen die EU und die OECD mit ihren eigenen Waffen. Wie: Indem wir mit der Unternehmenssteuerreform III neue Standards setzen, an denen sie sich die Zähne ausbeissen werden. Schweizer KMU zahlen künftig weniger Steuern, die grossen ausländischen Unternehmen dagegen etwas mehr. Alle – das heisst Schweizer und internationale Unternehmungen – werden im Gegensatz zu heute neu nach denselben Regeln besteuert. Damit sind wir nicht mehr angreifbar. Insgesamt können die Kantone die Unternehmen auf einem Niveau besteuern, das uns in der Schweiz wichtige Einnahmen auch in Zukunft sichert und gegen das die EU-Kommissare vergebens anrennen werden.

Die Unternehmenssteuerreform III ist die schlaue und durchdachte Antwort der souveränen Schweiz an die EU-Neider. Zur Sicherung von Schweizer Arbeitsplätzen und wichtigen Steuereinnahmen. Deshalb müssen wir am 12. Februar 2017 unbedingt JA sagen zur Unternehmenssteuerreform III.

Steuerreform: Ein exemplarisches und mit grosser Mehrheit befürwortetes Projekt für den Kanton Waadt

30 Jan

Laurent Wehrli, Stadtpräsident Montreux, Nationalrat FDP VD

Ich bin nicht nur Stadtpräsident von Montreux, sondern auch Vertreter des einzigen Kantons, der schon über die Unternehmenssteuerreform (USR III) abgestimmt hat. Da diese Revision unumgänglich ist, ist der Kanton Waadt vor einer eidgenössischen Volksabstimmung in dieser Sache voran­gegangen und hat bestimmt, wie diese Steuerreform umzusetzen sei. Die Waadtländerinnen und Waadtländer haben sich am vergangenen 20. März in einer Volksabstimmung klar ausgedrückt und das Resultat spricht für sich: mit 87% ist die Reform mit grosser Mehrheit angenommen worden.

Diese Lösung wurde nicht nur von den Bürgerlichen und ihrer Basis – wie erwartet und fast einstimmig – unterstützt. Auch viele von der Basis der Sozialdemokraten und Grünen haben sich genauso wie eine Mehrheit der Gemeinden des Kantons klar zu Gunsten dieser Reform ausgesprochen.

Was spielte das Zünglein an der Waage im Kanton Waadt? Die Waadtländerinnen und Waadtländer wollten bestimmt weiterhin einen Kanton, der attraktiv und konkurrenzfähig ist für Unternehmen, insbe­sondere für internationale Unternehmen, die Arbeitsplätze bieten und direkt oder indirekt zu unserem Wohlstand beitragen. Für die Gemeinden war es vital, eine Lösung zu finden, um langfristig Unternehmen, Arbeitsplätze und Steuerzahler zu erhalten und so Steuereinnahmen zu garantieren.

 

Da diese Revision unumgänglich ist, ist der Kanton Waadt vor einer eidgenössischen Volksabstimmung in dieser Sache vorangegangen und hat bestimmt, wie diese Steuerreform umzusetzen sei. Die Waadtländerinnen und Waadtländer haben sich am vergangenen 20. März in einer Volksabstimmung klar ausgedrückt und das Resultat spricht für sich: mit 87% ist die Reform mit grosser Mehrheit angenommen worden.

Da diese Revision unumgänglich ist, ist der Kanton Waadt vor einer eidgenössischen Volksabstimmung in dieser Sache vorangegangen und hat bestimmt, wie diese Steuerreform umzusetzen sei. Die Waadtländerinnen und Waadtländer haben sich am vergangenen 20. März in einer Volksabstimmung klar ausgedrückt und das Resultat spricht für sich: mit 87% ist die Reform mit grosser Mehrheit angenommen worden.

Da die aktuellen Regelungen auf internationalem Niveau nicht mehr toleriert werden, ist die Reform unseres Steuersystems unumgänglich. Mein Kanton hat sich für das folgende System entschieden: Grossunternehmen, die bis jetzt von Sonderregelungen profitiert haben, zahlen etwas mehr, während die Senkung des Gewinnsteuersatzes von 21,7 % auf 13,8 % den Unternehmen und im Speziellen den KMU zugutekommt. Die Umsetzung der Reform sieht parallel dazu die Erhöhung der Familienzulagen und der Beiträge an Krippenplätze vor, bezahlt von den Arbeitgebern im Kanton. Es ist tatsächlich auf kantonaler Ebene, wo die passenden und angemessenen Begleitmassnahmen getroffen werden müssen. Das ist die Stärke des schweizerischen Föderalismus!

Die Debatte über die Unternehmenssteuerreform III bietet auf nationaler Ebene das perfekte ideologi-sche Umfeld und die Sozialdemokratische Partei lässt keine Gelegenheit aus, die Nachteile hervorzuheben. Auf kantonaler Ebene aber, wo es schwieriger ist, sich hinter ideologischen Vorurteilen zu verstecken, haben sogar Vertreter der Linken die Wichtigkeit und die Vorteile dieser Reform erkannt.

Ich erwähne hier als Beweis die Aussage von Herr Pierre-Yves Maillard, sozialdemokratischer Staatsratspräsident des Kantons Waadt, die er in der Zeitung Le Temps kurz vor der kantonalen Abstimmung gemacht hat. Als er nach den Gründen für sein Befürworten gefragt wurde, meinte er, es sei zum Donnerwetter nochmals zum Erhalt der Arbeitsplätze! Er hatte völlig Recht!

Meine Damen und Herren, mit der Unterstützung der Gemeinden hat der Kanton Waadt die Vorreiterrolle übernommen und die Leitlinien für die Umsetzung der Reform gesetzt. Wir sind somit das lebende Beispiel, dass die Kantone und die Gemeinden gemeinsam Lösungen finden können, die den Rahmenbedingungen gerecht werden und ihnen förderlich sind.

Deshalb engagieren wir uns entschlossen dafür, dass auf eidgenössischer Ebene ein Ja in die Urne gelegt wird und dass das, was entschieden wird, nicht zunichtegemacht wird. Der Arbeitsplatz Schweiz hängt davon ab!

LINK
www.steuerreform-ja.ch

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