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Explosion des loyers et menace sur la croissance

15 Jan

Jean-François Rime, conseiller national, président de l’Union suisse des arts et métiers usam

La révision partielle de la loi sur l’aménagement du territoire (LAT), sur laquelle nous votons le 3 mars 2013, tient lieu de contreprojet indirect à l’initiative populaire „de l’espace pour l’homme et la nature“. L’usam s’y oppose avec détermination. La révision provoque une hausse des loyers, des interventions massives de l’Etat, de nouveaux impôts et redevances, un flot de réglementations et des atteintes inacceptables à la propriété privée.

Les motivations douteuses de la gauche et des Verts
Une protection efficace du paysage et une utilisation économe du sol sont d’une importance capitale. Ces objectifs doivent être réalisés par le biais de mesures raisonnables, respectant la propriété privée et le fédéralisme. Cette révision de la LAT est, en l’espace d’un an seulement, le troisième projet après l’initiative fédérale sur les résidences secondaires et l’initiative zurichoise sur les terres cultivables avec lequel les partis écologistes et de gauche prétendent vouloir empêcher la dispersion de l’habitat. L’objectif véritable des initiateurs dépasse cependant largement le seul aménagement du territoire. Ces milieux cherchent à modifier le mode de vie de la population et à restreindre la mobilité. Ils veulent entraver le trafic motorisé individuel et promouvoir les transports publics. Un cadre très serré sera imposé au développement économique par le gel des zones à bâtir.

Raréfaction artificielle des zones à bâtir
Avec la LAT révisée, on ne pourra classer en zones à bâtir que pour répondre aux besoins prévisibles des 15 ans à venir. Cette raréfaction artificielle des terrains va faire augmenter le prix du sol et, avec lui, les loyers. Or, aujourd’hui déjà, les familles et classes moyennes ont du mal à payer les loyers dans les zones urbaines et agglomérations ainsi que dans les régions touristiques. Un aménagement du territoire aussi restrictif ne permet en outre plus d’offrir une surface d’habitation suffisante à une population en constante croissance.

Croissance et emplois menacés
A côté des classes moyennes et des familles, les arts et métiers seraient les principaux perdants de cette révision de la LAT. La pénurie de terrains à bâtir et les interventions massives de l’Etat dans l’utilisation du sol en tant que facteur de production provoquent des règlementations inutiles et une hausse des coûts. Cette politique irresponsable menace la croissance économique et l’emploi. Le développement des régions et des communes en sera massivement entravé. Les entreprises et, plus particulièrement, les arts et métiers ont en effet besoin de conditions-cadre optimales et de la possibilité d’accéder à du terrain à bâtir de la manière la plus simple et la moins bureaucratique possible.

Le fédéralisme mis à mal
L’aménagement du territoire est traditionnellement organisé de manière fédéraliste en Suisse. La Confédération fixe les principes de l’aménagement du territoire conformément à l’article 75 de la Constitution fédérale. Selon la volonté du constituant, la Confédération doit limiter son action à la coordination et à la fixation de lignes directrices. Cette même disposition constitutionnelle donne aux cantons la compétence d’appliquer ces principes. La révision de la LAT donne à la Confédération la compétence d’imposer aux cantons des prescriptions détaillées et uniformes. D’importantes décisions d’aménagement du territoire seraient à l’avenir prises par la Berne fédérale. L’idée fédéraliste sera annihilée. La situation en ville de Genève n’est pas comparable à celle des campagnes de l’Entlebuch, la structure de l’habitat en ville de Bâle n’a aucun rapport avec celle du canton d’Appenzell Rhodes-Intérieures. Pour toutes ces raisons, les cantons et les communes doivent pouvoir continuer de planifier leurs zones à bâtir sur la base de leurs propres estimations et non pas en devant exécuter les ordres de Berne.

NON à la révision ratée de la loi sur l’aménagement du territoire le 3 mars !

Page internet du comité interpartis contre la révision de la LAT : www.revision-lat-non.ch

Nein zu Horror-Mieten und einer zentralistischen Raum­planung

10 Jan

Von Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes sgv

Die vorliegende RPG-Revision, zu welcher der Souverän am 3. März dank dem vom Schweizerischen Gewerbeverband sgv erfolgreich bestrittenen Referendum das letzte Wort hat, führt zu höheren Mieten, massiven Staatsinterventionen, zu weiteren Steuern und Abgaben, zu einer neuen Regulierungsflut und zu inakzeptablen Eingriffen ins Privateigentum.

Nein zu Horror-Mieten auf engstem Raum
Die RPG-Revision will die Bauzonen begrenzen: Nur für den „voraussichtlichen Bedarf für 15 Jahre“ darf eingezont werden. Diese künstliche Verknappung des Baulands heizt die Bodenpreise an. Ein Anstieg der Bodenpreise bedeutet immer auch höhere Mietkosten. Die Mieten werden weiter massiv steigen. In städtischen Gebieten und Agglomerationen, aber auch in touristischen Gegenden sind viele Wohnungen für Familien und den Mittelstand bereits heute nicht mehr bezahlbar. Eine unerfreuliche Tendenz, welche viele Gemeinden zum Handeln zwingt. Eine Entwicklung auch, welche grundsätzliche Fragen in unserem Gemeinwesen aufwirft: Wie will man im Milizsystem den Feuerwehrdienst, die Arbeit der politischen Behörden oder auch ein lebendiges Vereinswesen sicherstellen, wenn sich Normalverdiener keine Wohnung mehr leisten können? Diese Entwicklung würde sich mit dem neuen RPG zusätzlich verschärfen. In verschiedenen Regionen werden auch bescheidene, kleine Wohnungen aufgrund der horrenden Mieten für Normalverdiener nicht mehr erschwinglich sein.

Nein zum Raumplanungsbefehl aus Bern
Die Raumplanung ist traditionell eine Aufgabe von Gemeinden und Kantonen: Der Bund gibt nur die Leitplanken vor. Mit der RPG-Revision ist Schluss mit den kommunalen und kantonalen Zuständigkeiten, denn die Kompetenzen sollen zentralisiert werden. Wichtige Raumplanungs­ent­scheide sollen künftig in Bundesbern gefällt werden. Der Gewerbeverband ist gegen eine solche Zentralisierung. Gemeinden und Kantone würden mit der RPG-Revision bevormundet: Sie dürften die Planung der Bauzonen nicht mehr nach eigener Einschätzung vornehmen, sondern müssten die Befehle aus Bern vollziehen. Weil die Bauzonen auf 15 Jahre hinaus begrenzt werden müssen, wird der Bund gewisse Kantone zu Rückzonungen zwingen. Wer Bauland in einem ländlichen Kanton wie Wallis, Tessin oder Thurgau besitzt, läuft Gefahr, dieses zu verlieren.

Die Rückzonung von Bauland in die Landwirtschaftszone ist mit massiven Wertverlusten verbunden. Der Schaden für die Grundeigentümer wäre enorm. Für diese Wertminderungen muss die öffentliche Hand – also wir Steuerzahler – den betroffenen Eigentümern eine Entschädigung zahlen. Die Ge-samtsumme dieser Abgeltungen ist gewaltig: Über 37 Milliarden Franken müssten ausbezahlt werden – nahezu 5’000 Franken pro Kopf der Bevölkerung.

Nein zu einer massiven Mehrbelastung durch Steuern, Abgaben und Bürokratie
Die RPG-Revision belastet die Steuerzahler mit zusätzlichen Zwangs­ab­gaben. Bei Grundstücken, welche aufgrund einer Neueinzonung oder einer Umzonung (höhere Ausnutzungsmöglichkeit) eine Wertsteigerung erfahren, wird künftig eine „Mehrwertabgabe“ fällig. Sogenannte „Planungsmehrwerte“ sind künftig abgabenpflichtig: Bei der Überbauung eines Grundstücks oder bei dessen Veräusserung muss der Eigentümer dem Staat mindestens 20 Prozent des realisierten Mehrwerts abliefern. Dies wird der Eigentümer auf die Mieter abwälzen.

Die Mehrwertabgabe wird damit zusätzlich zu einer Verteuerung der Wohnkosten – also zu höheren Mieten – führen. Einmal mehr sind Familien, Mittelstand und Gewerbe die Verlierer. Die Entschädi-gungspflicht bei Rückzonungen, aber auch die Kosten für die Bewältigung der Bürokratie, welche die RPG-Revision bringt, werden in zahlreichen Kantonen dazu führen, dass die Steuern weiter erhöht oder neue Schulden angehäuft werden müssen.

Darum am 3. März: NEIN zu dieser missratenen Revision des Raumplanungsgesetzes!

Website des überparteilichen Komitees gegen die missratene Revision des Raumplanungsgesetzes RPG:
http://www.rpg-revision-nein.ch

Konsequent, hartnäckig und erfolgreich

19 Dez

Von Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv

In seinem Selbstverständnis übernimmt der Schweizerische Gewerbeverband sgv die führende Rolle bei der Formulierung der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine wettbewerbsfähige und wachstumsorientierte schweizerische KMU-Wirtschaft. Mit Blick auf das zu Ende gehende Jahr 2012 lassen sich die Aktivitäten des sgv an Hand von drei Highlights mit folgenden Stichworten charakterisieren: konsequent, hartnäckig, erfolgreich.

Der sgv ist konsequent: NEIN zum Raumplanungsbefehl aus Bern am kommenden 3. März 2013!
Erfolgreiches Referendum gegen das missratene Raumplanungsgesetz RPG: Die RPG-Revision will die Bauzonen begrenzen. Nur für den «voraussichtlichen Bedarf für 15 Jahre» darf eingezont werden. Diese künstliche Verknappung des Baulands heizt die Bodenpreise an. Ein Anstieg der Landpreise bedeutet auch höhere Mietkosten. Die Mieten werden weiter massiv steigen. In städtischen Gebieten und Agglomerationen, aber auch in touristischen Gegenden sind viele Wohnungen für Familien und den Mittelstand bereits heute nicht mehr bezahlbar. Diese Entwicklung würde sich mit dem neuen RPG zusätzlich verschärfen.

Der sgv ist hartnäckig: JA zu einer verstärkten finanziellen Unterstützung der Höheren Berufsbildung.
Fast 20 Jahre steht der sgv im Kampf für die Höhere Berufsbildung, d. h. die Berufs- und Höheren Fachprüfungen sowie die Höheren Fachschulen. Aus diesen Absolventen rekrutieren viele KMU in den verschiedensten Branchen die unverzichtbaren Fachkräfte, die sich oftmals zu erfolgreichen Unternehmerinnen und Unternehmern weiterentwickeln.

Dieses Potenzial ist geradezu Voraussetzung, damit die KMU ihre Funktion als Rückgrat der Volkswirtschaft wahrnehmen können. Gerne stimmt auch der Bundesrat in dieses Lied mit ein. Zumindest solange es nichts kostet. Geht es aber um die längst fällige und dringend notwendige Finanzierung insbesondere der Vorbereitungskurse, ist zuständigen Orts Schweigen angesagt. Mit der Absage des Bundesrates an eine organisatorische und verstärkte finanzielle Besserstellung der Höheren Berufsbildung bringt die Exekutive in erster Linie ihren fehlenden Respekt gegenüber diesen Top-Berufsleuten zum Ausdruck.

Dass konsequente Haltung und Hartnäckigkeit schliesslich erfolgreich sind, zeigte sich in der Ablehnung des Präventionsgesetzes durch das Parlament im September. Mit der Ablehnung des Präventionsgesetzes wurden die echt schweizerischen Werte wie Freiheit und Eigenverantwortung sowie das Subsidiaritätsprinzip und der Föderalismus höher gewichtet als Verbote, Einschränkungen und eine Stärkung des Zentralstaates.

Der sgv wird weiterhin wachsam bleiben und Initiativen aus der Feder des Bundesamtes für Gesundheit, immer mehr Lebensbereiche von der Wiege bis zur Bahre staatlich zu regeln, mit Entschiedenheit bekämpfen. Volk und Stände haben mit der deutlichen Ablehnung der Initiative «Schutz vor Passivrauchen» diesbezüglich ein klares Signal gegen die zunehmende staatliche Bevormundung des Volkes und der KMU sowie Eingriffen in die Privatsphäre gesetzt.

Der sgv ist erfolgreich: Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat und die KMU-Wirtschaft ist unsere Mission.

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